Alte Schlossgärtnerei

"Was machen Sie eigentlich im Winter", fragen mich viele Gäste...

10.Januar 2017

Diesen Winter habe ich mit aufräumen und sortieren angefangen. Entrümpeln. Regale angebracht.....schafft auch Ordnung im Kopf.                                                                                    Das ist manchmal auch mit einem Hin- und Herräumen verbunden, dass man nicht gleich Erfolge sehen kann. Aber so langsam...                                                                                                                         Wie im letzten Winter geht es auch in diesem wieder den Brombeeren an den Hals. Die ersten ausgehackten Pflanzen liegen schon in Haufen auf den Wegen. Mein Fiskarsspaten hat tatsächlich nicht mehr standgehalten, naja, er war auch schon etwas älter, morgen kommt ein neuer zum Einsatz.

Wenn es das Wetter erlaubt, soll rund ums Pumpenhaus gepflastert werden und eine Pergola errichtet werden. Der kleine Raum, der mit Farben, Ton, Ytong-Steinen usw. ausgestattet ist, soll ab dieser Saison als "Kreativ-Raum" tageweise zu mieten sein. Bei gutem Wetter kann man dann auch im Schutz der Pergola schaffend tätig sein.

Ach ja, und ich habe mein Fernstudium als Ernährungsberaterin erfolgreich abgeschlossen.



9.Juli 2016

Also, das mit dem Audioguide hat so, wie ich mir das vorgestellt habe, nicht geklappt: Die Handhabung, gleichzeitige Orientierung auf dem Gelände und dann noch an den Kräutern schnuppern ist schlichtweg eine Überforderung. Also doch noch mehr sparen und dann  professionelle Geräte, bei denen man die Nummern eingeben kann, und keine MP3-Player.


3.März 2016

In diesem Winter habe ich noch gar nichts geschrieben. Aber um so mehr auf dem Gelände gearbeitet: Der Waldgarten, das essbare Waldökosystem, hat nun wirklich Licht und Luft, ein paar Brombeeren müssen noch herausgehackt werden, aber nun ist endlich Platz für die Neuplanzungen, und die älteren "Einwohner" können besser gedeihen.                                                                                                 Der Rosengarten ist fertig, die alte, historische Kaimauer wieder freigelegt, die wildgewordenen Brombeeren, die das Gelände an manchen Stellen erobern wollten, sind zurückgedrängt.                       In den nächsten Tagen werden der Gastraum und die Läden wieder aufgefrischt, damit zum 24.3. die Kunsthandwerker wieder ihre Waren präsentieren können. Hier freue ich mich besonders auf die "Neue": Beate mit ihren reizenden Bärchen, die, jeder für sich, ganz eigene Persönlichkeiten sind.                          So, und dann möchte ich bis zum 1.Mai den Hörspaziergang, also einen Audioguide durch die Gärtnerei fertig haben. Das bedarf natürlich nicht nur des gesprochenen Textes, wie man es von einer Führung gewohnt ist, sondern der Besucher muss sich anhand des Gehörten auf dem Gelände orientieren können. Das soll durch auffällige Stecker/Schilder in den entsprechenden Beeten/Stationen sichergestellt werden. Und dann sollten die Pflanzen entlang des Weges auch beschriftet sein und nicht zuletzt muss ich die Geräte mit Kopfhörern auch noch anschaffen.-----Also, noch viel zu tun, bis die Vegetationsperiode beginnt!             


31.März 2015

Endspurt: Die Läden sind sauber und mit Waren bestückt: Es duftet nach neuen Seifen, Bea hat ihre Ecke eingerichtet. Süße Kinderkleider und Kissenbezüge im Vintagestil (mehr dazu auf der Seite Läden). Elke Hansen war im Winter sehr fleißig, sie präsentiert so viele neue, frische Postkarten und auch große Aquarelle. Einfach toll. Eckard Moor zeigt seine typische dünnwandige Keramik in größerer Vielfalt als bisher.


4.März 2015

Nun ist schon wieder ein Monat vergangen. Die Zeit rast, nur noch vier Wochen bis zum Saisonstart.

Das Heilpflanzenbeet nimmt immer mehr Gestalt an, ob ich die Schlange allerdings bis nächsten Monat schon fertig habe, weiss ich nicht, aber die Pflanzen wachsen ja auch noch nicht. Aber seht mal: auf den Weg sind schon die ersten kriechenden Thymiane gesetzt, das Ganze ist später ein Barfusspfad.



Die Rosen sind schon geschnitten, vielleicht etwas früh, aber sie trieben schon und ausserdem will ich das Unkraut ohne allzuviele Kratzer erreichen. Ein schöner Tag noch, und der Gartenbereich ist osterfein.
Und ein Teil der Terrasse von der "Pumpstation" ist gepflastert, die neue Pergola steht und der blaue Küchenschrank macht sich super.....



Nun könnte es eigentlich wieder losgehen, wären da nicht noch die Pflanzen in Gastraum. Einige Wintergäste, aber auch die neue Generation will demnächst das Licht der Welt erblicken


04.02.2015

Nun ist optimales Wetter zum Bäumefällen. Im Bereich des Waldgartens/Essbare Landschaft müssen drei große Bäume mit Neigung zu den Bahngleisen fallen und auch kranke Bäume, die zum Teil schon viel Totholz in sich tragen, aber auch die Obstkulturen beschatten, müssen weichen. Dadurch bekommen die im Waldgarten gepflanzten Bäume und Sträucher endlich wieder Licht. Im Frühjahr werden dann neue Pflanzen (wie zum Beispiel ein Sassafras, Zuckerahorn und eine Latschenkiefer) und zahlreiche Sträucher dazu kommen.                               Der Waldgarten ist eine Nachbildung eines Waldökosystems mit essbaren oder anders nutzbaren Pflanzen. Die Baumschicht besteht zum Beispiel aus einer Walnuss, einer Marone, eines Szechuanpfefferbaumes, Gemüsebaums und einer Naschi u.v.a..Die Strauchschicht wird aus verschiedenen Beerensträuchern gebildet, es gibt einen Wein als "Winder" und in der Krauschicht Rhabarber, Erdbeeren, Sauerampfer, Pfefferminze und natürlich Giersch und Brennesseln. Eine Ecke ist mit viel Hächsel und Laub in einen sauren Bereich umgewandelt worden, Hier wachsen Heidelbeeren, Gagelstrauch, Preiselbeeren usw.. Ein Versuch, auch Knollen (Topinambur, Knollenziest und blaue Kartoffeln) zu etablieren ist leider fehlgeschlagen, auch Bärlauch wurde von den Mäusen aufgefressen.                                                                                                         Auf diesen Gartenbereich wird auch in dem neuen Flyer "Rundweg durch die Alte Schlossgärtnerei" hingewiesen, denn viele Besucher kennen doch nur den Weg zum unteren Ausgang, die Kräuterbeete und Gewächshäuser.

28.01.2015

In der letzten Woche haben wir viel geschafft:

Die im Sommer gefällten Kirschbäume sind zerlegt und zum Schreddern aufgeschichtet                 Die Felssteinmauer unterhalb der Haupterrasse ist repariert, ein neuer kleiner Weg entstanden und nun strebt sie ihrem neuen Abschnitt rund um die untere Terrasse zu...Ich finde es sieht toll aus!

Dann habe ich die kranke Buchsbaumhecke in den Kräuterbeeten ausgegraben und, um die Erreger nicht zu verbreiten, an Ort und Stelle im Feuerkorb verbrannt. Die Buchsbäume im Rosengarten sehen noch gut aus, müssen in diesem Jahr aber unbedingt geschnitten werden. Da muss ich dann genau den richtigen Tag abpassen, denn, ist es zu feucht, ist das die Gelegenheit für den Pilz, die Pflanzen zu befallen. Und scheint die Sonne zu stark, "verbrennt" die Hecke.


16.01.2015
Heute hat es endlich aufgehört zu regnen, mein Husten hat nachgelassen und so habe ich mich über den alten Küchenschrank hergemacht. Er soll als Kaffeestation unter der neu zu errichtenen Pergola dienen.
Da er holzfarben, nur mit Klarlack behandelt war, habe ich ihn angeschliffen und ihm dann mit einem groben Pinsel und taubenblaugrauer Farbe einen Vintagelook verpasst. Ich bin begeistert von der Wirkung.---- So begeistert, dass ich gleich unserem Wohnzimmertisch auch das begehrte gebrauchte Aussehen (also, er war schon alt und sah auch so aus, jetzt sieht er aber anders alt aus) gegeben habe.



06.01.2015
Ich wünsche allen Bekannten und Besuchern ein Gutes Neues Jahr!
Es kribbelt in den Fingern und heute habe ich diesem Drang nachgegeben: drei Beete sind von ihrer Unkrautbelagerung befreit worden. Dank der neuen Gartenkralle ging es recht fix. Und mein Gartenjunge hat richtig reingehauen (Danke Jakob!).
Am Schlangenhals nähern wir uns der Schuilddrüse, Wolfstrapp ist schon gepflanzt.

Ach übrigens: In dieser Saison wird es eine kleine aber feine Weinkarte geben...


17.12.2014
Kurz vor Weihnachten; Alle Pflanzen sind im Winterquartier, die Mispeln sind geerntet und verarbeitet (immerhin hatten wir ja schon etwas Frost), die Zitronenverbene längst getrocknet und verpackt. Das Wetter ist so mild, dass ich tatsächlich schon einen Großteil der Brombeeren gezüchtigt habe. Gleich geht´s weiter.                                                                                           Und den Schlangenkopf der Äskulapnatter habe ich fertig!